Wegweiser

 

  1. Erklärung zur Homepage
  2. Mein Leben in Kurzfassung     
  3. Gedankensplitter/Neuigkeiten: Aktuelles von mir   
  4. Spenden/Hilfe in jeder Form und jedem Umfang erwünscht
  5. Der Verein aus meiner Sicht
  6. Die WG
  7. Genaueres zu mir     
     

1. Hallo Leute!

Der Grund meine Homepage zu schreiben ist dieser, dass ich durch meine gute Kognitivität noch Wünsche und leider auch Probleme habe.Ich möchte euch desswegen ersuchen mir tatkräftig unter die Arme zu greifen und folgendes eingehend zu lesen.


Nachdem es mir hier, vor allem selisch, immer schlechter geht, ist für mich die Gründung der WG das Vordringlichste, wozu ich jemanden Ehrenamtlichen zum Schreiben meiner E-Mails brauche!
Das Wichtigste momentan ist es deshalb jemanden für den Computer zu finden, damit ich endlich alles auf Vordermann bringen kann. Bin leider auch um 100e E-Mails und auch mit der Bearbeitung meiner anderen Seiten, sowie:
1. selbstverwaltete WG
2. Flucht aus dem Pflegeheim
3. Ehrenamtlicher Verein
4. Körperbehinderte mit funktionierendem Kopf gesucht
5. Verena's Traum
6. u.v.m.
im Hintertreffen!Gefällt nichtCoolUnsicher

 

2. Mein Leben in Kurzfassung

Geboren am 16.03.1959 in der Semmelweißklinik, in 1180 Wien.

1965 - 1969 Volksschule Dorfgastein (Salzburg)

1969 - 1972 BRG St. Johann/Pg (Salzburg)

1972 - 1974 WKRG St. Pölten (NÖ)

1974 - 1978 HAK St. Johann/Pg

Anschließend nach Wien, wo ich verschiedene Berufe bei verschiedensten DG ausgeübt habe.

Zu meiner Krankheit: Mit ca. 20 Jahren hatte ich den ersten Schub der schweren Körperbehinderung, genannt MS, was sich jedoch erst nach vielen Jahren herausstellen sollte.

Mit ca. 35 Jahren ging ich in Pension und blieb dann einfach zuhause, wo ich die letzten 3 Jahre vor dem Heim von 2 polnischen Schwestern gepflegt wurde, die auch gleich die Wohnung und alles andere miterledigten.

Irgendwann davor wurde im SMZ-Ost (22. Bezirk) festgestellt, dass die Dosierung der Baclofen-Tabletten schon viel zu hoch war (3-fache Dosis).  Nachdem man die Dosis nicht mehr erhöhen konnte, wurde mir zu einer Pumpe, die meiner Krankheit entgegen wirken sollte geraten und deshalb wurde ich am 17.01.2001 operiert. Die Komik an der Sache: Als ich erwachte, sagte mir der Arzt: "Ab heute sind Sie ein Pflegefall".

Wegen dieser Pumpe gondelte ich ca. 2 Jahre nach der OP von einem Arzt zum anderen, das selbe geschah mit den Krankenhäusern und den Kuraufenthalten (im 1. Jahr 3 an der Zahl). Niemand konnte mir wirklich helfen und die Krankheit schritt vorran....................!

Sollte jemand Interesse für mich selbst, meine Projekte und Wünsche haben, findet ihr noch etwas unter Genaueres! Cool

l: Meine zweite Hündin: "Jeannie"
r: meine erste Hündin: "Asta"

3. Gedankensplitter/Neuigkeiten

Ich weiß nicht, ob ihr meine Homepage schon gelesen habt, denn ich denke, dass diese über Einiges Aufschluss gibt.

Sozialsystem:

Über den Wahrheitsgehalt unseres Sozialsystems lässt sich leider streiten, denn mein Problem ist, dass unser Sozialsystem zwar als Bestes der Welt gilt, wenn man aber davon abhängig ist, hat man leider sehr viele Probleme! Ich würde meine Meinung auch wie eine Löwin verteidigen, denn ich stecke seit 38 Jahren bis über beide Ohren mitten drin und was ich hier erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Nähere lest ihr etwas später!

Sprachsoftware:

Mit meiner Sprachsoftware, die ich in diesem Computer verwende, ist alles ein Problem, da ich mit dieser sehr vieles nicht machen kann. Manchmal lässt sie mich nicht buchstabieren oder Wörter in Formulare einsetzen. Das Meiste geht eigentlich schneller mit Maus und Tastatur. Darum suche ich auch andauernd Leute, die mir helfen können und wollen. Manchmal denke ich, dass die Personen, die herkommen nicht so gerne in ein Pflegeheim kommen, da sie denken Körperbehinderte (auch wenn sie kognitiv in Ordnung sind) seien im Kopf nicht so ganz in Ordnung. Man wird leider sehr oft mit den geistig Behinderten in einen Topf geworfen und das tut weh!

29. Jan, 2018

News

Hallo ihr Lieben!
Über unser Sozialsystem, das als Bestes der Welt gilt, kann man nur sagen, dass Papier geduldig ist und die Medien auch nicht immer das Richtige berichten. Denn wenn man davon abhängig ist, hat man leider sehr viele Probleme! Es hat sich sehr vieles gegenüber früher zum Schlechten gewandt. Da ich seit über 38 Jahren mitten drin stecke, kann ich einiges darüber sagen und das ist nicht gerade sehr positiv. Wenn es jemanden interessiert, gebe ich gerne Auskunft - Anschriften bitte an die auf meiner Homepage erwähnten E-Mail-Adresse.
Ich weiß nicht, ob ihr diese Homepage schon gelesen habt, ich denke, dass sie über Einiges Aufschluss gibt. Sobald ich dazu komme (d.h.: Sobald ich wieder einen Computerschreiberling habe) werde ich meine Homepage auf Vordermann bringen. Bis jetzt konnte ich auch das nicht machen, da ich dies auch mit meiner Sprachsoftware nicht schaffe.
Mit meiner Sprachsoftware ist alles schwierig, da ich mit dieser nicht alles machen kann, was nötig ist. Manches kann man nicht buchstabieren, Wörter in Formulare einzusetzen, ist nicht möglich und noch viele andere Dinge gehen einfach schneller mit Maus und Tastatur und manches lässt sich überhaupt nur mit diesen beiden ausführen.
Darum suche ich auch andauernd Leute, die mir helfen können und wollen. Auch diese Hilfe ist so eine Sache, denn ich habe manchmal das Gefühl, dass man Körperbehinderte (auch wenn sie kognitiv in Ordnung sind) nicht so ganz ernst nimmt. Man wird leider sehr oft mit den geistig Behinderten in einen Topf geworfen!
Auch suche ich Leute, Körperbehindert mit funktionierendem Kopf (Näheres dazu auf dieser HP)
ich hoffe auf viele Zuschriften und Anfragen

25. Jan, 2018

Starke Tendenzen in der Politik

Hallo Leute!
Zu Anfang dachte ich mir: „Lass die gewählte Regierung mal zeigen, ob sie irgendetwas für die Bevölkerung tun, den gleichen Scheiss wie die vorige Regierung weiterführen oder vielleicht sogar doch Besserungen einführen wird. Aber mein Optimismus war fehl am Platz und so wie es aussieht, werden die Armen noch mehr verarscht. Der Großteil von ihnen wird noch ärmer werden und 2 bis 3 Jobs annehmen müssen um überhaupt über die Runden zu kommen, ein paar Wenige werden es nach oben schaffen, wohingegen sich die Mittelschicht völlig auflösen wird.
Die Sozialversicherungen werden ebenfalls kaum besser werden, im Gegenteil: wahrscheinlich wird werden immer weniger bekommen, was die Kassen an Kosten übernehmen werden. Das schrecklichste Szenario wäre, dass es so wird, wie es einmal schon war: Die ärmere Bevölkerungsschicht wird sich die Medikamente, Reha-Artikel, Kuraufenthalte, die wirklich wichtig wären, Krankenhausaufenthalte, usw. nicht mehr leisten können.
Auch die Handhabung mit den Asylanten, den Ausländern, die keine Erlaubnis haben hier zu leben und jene, die keine Lust haben sich Arbeit zu suchen und auch nicht Deutsch lernen, jedoch von unseren Sozial - und allen anderen Leistungen, die Österreich so zu bieten hat, kräftig profitieren. Genau genommen vergisst so Mancher gerne, dass Jedes vom Staat kommende Geld eigentlich von den Steuerzahlern stammt! Es ist einfach nicht richtig, dass unsere österreichischen Steuerzahler diese Last auch noch tragen müssen. Die Steuern fressen die armen Leute immerhin auch so schon auf.
Mit dem Verbot sich das Gesicht nicht mehr verdecken zu dürfen, sollten eigentlich nur die vermummten Frauen aus dem Ausland gemeint sein, da sich diese jawohl an unsere Kultur, Sitten und Umgangsformen, usw. anpassen könnten. Wenn wir schon von anpassen sprechen, dann würde es mich auch sehr freuen, wenn in Österreich ein Burkaverbot herrschen würde!
Es wäre interessant zu wissen, ob ich, wenn mir im Winter kalt ist, keine Sturmmütze aufsetzen darf?! Diese ganze Vermummung, die im Islam üblich ist, ist in einem katholischen Land schon sehr fragwürdig!? Einzig und alleine in Österreich darf man anscheinend machen was man will. Schon sehr bedenklich! Ich muss mich in anderen Ländern schließlich auch anpassen. Es ist einfach nur traurig, was aus Österreichs Kultur, täglichem Leben, Umgangsformen, usw., geworden ist!
Fahrgelegenheiten am Land:
Von wegen Bus, dies würde auch wesentlich verbessert gehören. Am Land ist es anscheinend üblich täglich um 19 Uhr abends die Straßen einzurollen. Für Personen ohne Auto, sowie für Kinder ist dies ein Grauen, da diese komplett abhängig sind. Für Jugendliche, die abends fortgehen wollen, ist das, sollten sie keine Freunde mit Auto haben, auch nicht gerade leicht.
Ich kann das Ganze nur von meiner Mutter sagen, da ich einige Zeit bei ihr gewohnt habe. Da sie lange Zeit, den von ihr ins Leben gerufenen Tierschutzverein führte, hatte sie teilweise auch Probleme Helfer für ihre Tiere zu finden, da die Leute, die sich für Tiere interessierten (z.t. echte Tierliebhaber), auf den Bus angewiesen waren, da viele von ihnen tagsüber arbeiten und erst abends Zeit finden, sich ihren Hobbies zu widmen.
Regierungsmitglieder:
Es sollten Menschen mit Herz, Mitgefühl, Gerechtigkeitssinn sein. Außerdem sollten sie auf Gleichbehandlung aller Personen achten, seien es nun Männer oder Frauen, eingebürgerte Ausländer oder Inländer, Körperbehinderte mit funktionierendem Kopf, Behinderte mit geistiger oder Mehrfach Behinderung, sowie auch für das Tier und - Pflanzenreich.
Apropos Tiere und Pflanzen: auch die Natur sollte etwas geschont und geschützt werden. Man könnte viele Muren, Bergrutsche und Unwetter (z.B. starker Regen und Sturm, die Hausdächer abdecken und sonstiges Unheil anrichten), hintanhalten. Es ist eine Schande, wie man so ein schönes Land so derart schlecht behandeln kann, dass es aussieht als hätte ein Tornado gewütet.
Dies war eine Anregung zum Nachdenken (auch für die Regierung und all ihre Mitglieder) ob es an der richtigen Stelle ankommt, lassen wir dahingestellt, denn meistens lesen es die falschen Menschen, die sich nur darüber ärgern, nichts tun zu können!
Es gibt sicher sehr viele Menschen, so wie mich, die sich über Mehrere, der oben erwähnten Dinge ärgern jedoch nichts tun können, da Vater Staat die Zügel fest in der Hand hält und sich über solch profane Dinge nicht den Kopf zerbricht. Die hohen Herrschaften wissen nicht einmal, wie schlecht es einem gehen kann und es wird nichts getan!
Hier noch meine Homepage: www.verenaw.simplesite.com
Sollte euch diese gefallen, so würde ich mich über viele Zuschriften sehr freuen! Bitte an die auf der Homepage erwähnte E-Mailadresse: www.weidner.verena@gmail.com
MlG Verena

4. Kurz und bündig: Spenden/Hilfe in jeder Form und jedem Umfang erwünscht

Alles, was mich auch nur einen Schritt näher zur Wohngemeinschaft bringt, ist für mich und meine zukünftigen Mitbewohner ein unschätzbarer Beitrag. 

Spende Zeit

Das kostbarste Gut für mich ist, wenn andere Menschen ein wenig Zeit für mich haben. Jedes Wort, jeder Handgriff und jede gemeinsame Unternehmung erhellt mein Dasein im Pflegeheim ungemein und verhilft mir zur Wohngemeinschaft.

Spende Geld

Das notwendigste Gut für mich ist der schnöde Mammon ohne den in dieser Welt bedauerlicherweise gar nichts funktioniert, Dementsprechend ist wirklich jeder Betrag ein unschätzbarer Sprung in Richtung Wohngemeinschaft.

Spende Tipps

Das hoffnungsvollste Gut für mich sind Tipps jeglicher Art zu Pflegeverbesserungen und Wohngemeinschaft. Es gibt viele Wege, sei es rechtlich, menschlich oder über Beziehungen - da kann jeder Tipp der entscheidende Hinweis sein.

Mein Spendenkonto

lautend auf Herbert Götz
(Vertrauensperson)

IBAN: AT951420020015172909
BIC: EASYATW1

Herzlichen Dank für
jede Minute, jeden Euro und jeden Tipp!Lautes Lachen

 

5. So stelle ich mir den Verein vor

Natürlich soll der Verein aus Körperbehinderten mit Köpfchen bestehen. Es soll ein e.V. sein, den wir natürlich selbst verwalten.

Nachdem ich eine WG gründen möchte, kann der Verein aus den Personen unserer WG bestehen, was sogar eine ganz praktische Lösung darstellen würde. Denn man müsste dann die Mitglieder nicht immer erst herbeordern, wenn etwas zu besprechen ist.

Als Mitbewohner stelle ich mir vor: Körperbehinderten mit klarem Kopf, da ich nicht möchte, dass sich ein Sachwalter einmischt.

Menschen mit Pensions Schock und solche, denen zu zuhause fad ist und die nicht wissen wohin sie gehen sollen um sich in den eigenen vier Wanden nicht einsam zu fühlen.

Auch gesunde Menschen, die sich vorstellen können, mit Körperbehinderten zu verkehren und diese auch für voll nehmen. Denn leider gibt es genügend Leute, die etwas gegen uns haben. Es ist auch völlig egal, welche Körperbehinderung, welche Staatszugehörigkeit und Körperfarbe jemand hat, nur sollte er halbwegs Deutsch können.

Ich würde gerne Auskünfte über diverse Dinge erteilen, die Soziales betreffen. Manche Menschen sind auch etwas unbeholfen darin herauszufinden, wohin sie sich um Auskünfte wenden können.

Erstens bin ich selbst sehr tierliebend und meine Mutter hatte bis vor einem Jahr im Südburgenland einen Tierschutzverein, den sie leider aus Altersgründen (77) aufgeben musste, da sie auch keine Helfer finden konnte, die sie bei der schweren Arbeit mit den Tieren unterstützt hätten.

Sollte zufällig jemand Interesse daran haben mit ihr in Verbindung zu treten um Auskünfte über Hunde zu erhalten oder Sonstiges, kann man sich gerne an mich wenden und mir eine E-Mail schicken (www.weidner.verena@gmail.com)Wow

6. So die WG

Für Interessierte an einer selbstverwaltenden und selbstbestimmten Wohngemeinschaft (WG) möchte ich hier meine Vorstellungen einbringen, die alle Mitbewohner (behindert oder nicht) für ein harmonisches Zusammenleben anstreben sollten.

Es sind einige Überlegungen notwendig, weil wir uns ein selbständiges Leben ohne Gefahr der Bevormundung und Entmündigung sichern möchten:

 

  • Intensive Verhandlungen mit diversen Ämtern, Behörden und Vereinen wegen der anfänglichen und laufenden Kosten (Miete, Adaptierungen usw). Freiwillig wurden bisher keine Leistungen zugesagt, daher benötigen wir einen ehrenamtlichen Rechtsbeistand. Bitte schaut euch um und meldet mir solch nette Anwälte, eventuell auch JUS-Studenten.
  • Wir übernehmen mit diesem Projekt auch Pflichten, weshalb für die WG leider nur Körperbehinderte in Frage kommen, die kognitiv nicht eingeschränkt sind. Für Menschen mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten können wir keine Verantwortung übernehmen. Das gilt auch für Personen mit Sachwalter, da wir dadurch automatisch in unserer Selbstverwaltung eingeschränkt würden.
  • Die Bewohnerzahl sollte 6 Personen nicht übersteigen, da das Ganze übersichtlich bleiben sollte. Nachdem ich von Reinlichkeit, Ordnung und Übersichtlichkeit sehr viel halte, sollten auch alle Mitbewohner damit einverstanden sein.
  • Männer, Frauen, auch gleichgeschlechtliche Paare oder Ausländer mit gutem Deutsch passen in unsere WG. Ebenso gesunde Menschen ohne Behinderung sind herzlich eingeladen an unserer WG teilzunehmen.
  • Bei Haustieren bitte keine Katzen (bestehende Katzenhaarallergie), Hunde nur solche, die auch folgen, Vögel und sonstige Kleintiere sind, glaube ich, kein Problem. Die Entscheidung obliegt natürlich der gesamten Gemeinschaft.


Wir müssen uns selbst eine geeignete Wohnung suchen, die ich mir folgendermaßen vorstelle:

  • 1 Zimmer pro Person (eventuell auch 2-Bett-Zimmer)
  • 2 Badezimmer
  • 2-3 WC
  • 1 Küche
  • 1 Aufenthaltsraum (Wohnzimmer)
  • 1 großes Vorzimmer
  • Abstell- und Kellerräume
  • 1-2 Zimmer für das Pflegepersonal - je nachdem wie viele Personen es sind

Die Einrichtung sollte sich jeder für sein Zimmer selbst aussuchen. Für die restliche Wohnung müssen wir gemeinsam beraten. Es sollte so sein, dass wir einen halbwegs gemeinsamen Nenner finden und auch schauen, dass wir alles bei einem Kaufhaus gemeinsam bekommen, da wir dann mit höheren Nachlässen rechnen dürften.


Dies ist ein Rohkonzept zu meinem Projekt, alles Weitere müssten wir bei Zustandekommen desselben erst besprechen!HerzGefällt

7. Genaueres zu mir:

Verena Weidner 

Ich bin in Wien am 16.3.1959 in der Semmelweißklinik geboren und meine Mutter drückte mich meiner Großmuttermit den Worten:
“Hier hast du dein Enkelkind” in die Arme.

 

Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund verbrachte ich die ersten 4 bis 5 Jahre unter der Aufsicht meiner Großmutter, da meine Mutter arbeiten ging und nur abends Zeit hatte. Zur genaueren Erklärung: Als ich schon etwas älter war, hielt mir meine Großmutter einmal vor, dass ich daran Schuld war, dass sie ihre Arbeit aufgeben musste. Dies war für mich wie eine Ohrfeige mitten ins Gesicht!

Meine Mutter erfuhr, als sie mit mir schwanger war, dass mein biologischer Vater im Rotlicht-Milieu verkehrte und ließ sich darauf hin postwendend scheiden. Als ich ca. 5 Jahre alt war, hatte meine Mutter endlich einen anständigen Freund gefunden, der mich an Kindesstatt (adoptiert) angenommen hat und wir zogen aufs Land nach Dorfgastein (Skisportort in Salzburg).

Eigentlich wollten meine Eltern dadadurch erreichen, dass meine Großmutter keinen Einfluss mehr auf mich ausüben kann. Für meine Mutter suchte meine Großmutter per Inserat einen Freund, um mich bei ihr in Wien behalten zu können und meine Eltern sollten alleine woanders hinziehen. Leider stellte sich heraus, dass unser Umzug nach Gastein nicht weit genug von ihr entfernt war. Sie fuhr uns nach und versuchte meinen Adoptivvater wo und wie es nur ging schlecht zu machen. Zur damaligen Zeit war das noch leicht möglich und mein Vater hatte zu kämpfen, um seinen guten Leumund wieder herzustellen.

Ich ging dann in Dorfgastein zur Volksschule in St. Johann/Pg,, 3 Jahre ins BRG, wobei ich die 3. Klasse wiederholen musste und dies im Klosterinternat in St.Pölten tat und auch die 4. dort abschloss (WKRG). Nachdem ich die Aufnahmeprüfung in die HAK geschafft hatte, stieg ich danach um! Ich war leider eine fürchterlich faule Schülerin, deren IQ zwar vorhanden war, jedoch nicht der Wille zum Lernen. Deshalb stieg ich in der 4. Klasse aus und verabschiedete mich mit 500 Schilling nach Wien, wo ich zu einem Bekannten zog, den ich beim Skifahren kennen gelernt hatte. Der Bekannte und seine Fau ließen mich lange Zeit bei ihnen wohnen, besorgten mir schließlich eine Wohnung im 18. Bezirk und eine Stelle bei der PVA, die ich jedoch auch nach ca. 2 Jahren verließ.

Erst dann begann die eigentliche Odyssee:

  • Nachdem ich mich zuerst zwar um Arbeit bemühte, aber nicht so schnell welche bekam, fing ich bei der PVA (siehe oben) an. Nach Kündigung dieser Stelle hatte ich durch meinen Schulabbruch Probleme neue Arbeit zu finden. Ich gondelte von einer Arbeit zur anderen, unter anderem war ich Verkäuferin, Bürokraft, Putzfrau und zuletzt in der Werbung tätig, was sich nicht gerade als mein Glück entpuppte. Bei meinem Pech landete ich zuerst bei Donauland und danach bei der dt. Buchgemeinschaft, was mich eine Zeit lang nach Linz verschlagen hat, wo mir gleich am ersten Tag meine Handtasche incl. aller Papiere (Dokumente), Schlüssel und etlichen anderen wichtigen Dingen gestohlen wurde (geschätzter Wert ca. S 10.000).
    Es war für mich, wie alles was ich anfasste, ein Griff ins Fettnäpfchen und auch hier passierten mir alle möglichen und unmöglichen Dinge, die nur mir passieren können!
  • Wieder zurück in Wien musste ich feststellen, dass ich mein Konto um mehr als S 40.000 überzogen hatte und meine Wohnung, die ich hintereinander an je ein Mädchen vermietet hatte, aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. Das 2. Mädchen wollte mir nicht einmal meinen Schlüssel zurückgeben und ihre Sachen ausräumen, da deren Freund zwischenzeitlich, trotz seines jungendlichen Alters einen Gehirnschlag erlitten hatte. Das tat mir zwar sehr leid, war aber kein Grund dafür, mich nicht in meine eigene Wohnung zu lassen. Leider hatte mir das 2. Mädchen einen richtigen Saustall hinterlassen und ich musste aus diesem Grunde wieder meine Großmutter ersuchen, bei ihr wohnen zu dürfen! Gott sei Dank ließ sich das ganze Dilemma dann doch gütlich regeln und ich hatte meine Bleibe zurück.
  • Danach heiratete ich meinen Mann (anscheinend hatte ich bereits mit 23 Jahren Torschlusspanik), was von Anfang an zum Scheitern verurteilt war – es konnte alleine schon wegen des Alters (er 21, ich 23) nicht klappen. Nach knapp 2 Jahren ließ er sich scheiden, da er, wie er später seinem Freund erklärte eine Frau gefunden hatte, die besser kocht als ich! Das alles hätte ich mir sparen können, denn mit diesem Alter schon Torschlusspanik zu haben, war aus heutiger Sicht ein Irrsinn. Ich muss jedoch froh sein, dass dies alles so glimpflich abgelaufen ist, da mir endlich klar wurde, dass mich dieser Junge immer wieder betrügen würde.
    So wie alle Frauen, war auch ich damals der Meinung, aus ihm einen ehrlichen und tollen Partner machen zu können! Obwohl ich es hätte besser wissen müssen, da auch ich damals ein Seitensprung von ihm war. Das Lustige ist ja, dass ich meinen Freundinnen in einem solchen Fall immer geraten habe, den Typen hochkant hinaus zu schmeißen, ich mir jedoch einbildete, es besser zu machen. Außerdem hatte er ein Auto geleast, wo ich mitunterschreiben musste, trotzdem ich kein eigenes Einkommen hatte (war nur als Gattin gemeldet). Gott sei Dank hatte ich auch hier viel Glück, da er den Vertrag auszahlte und nicht mich damit hängen ließ.
  •  Kurze Zeit später lernte ich meinen Lebensgefährten kennen, der bei mir einzog, sich jedoch auch als äußerst schwierig herausstellte. Trotz vieler Probleme lebten wir ca. 20 Jahre zusammen und er suchte sich danach eine eigene Wohnung. Unser Problem war meine Krankheit, die in der Zwischenzeit immer schlechter und schlechter wurde:

Angefangen hat diese in Linz, wo ich aufgrund eines Schleiers auf dem rechten Auge zum Augenarzt musste und dieser mich sofort in die neurologische Abteilung des dortigen Krankenhauses überwies. Dies war ein guter Diagnostiker, der sofort erkannte, dass dies eine Sehnerventzündung (retrobulbäre Neuritis) ist.  Gott sei Dank, hatte ich eine freiwillige Krankenversicherung abgeschlossen, sonst wäre mir damals eine Riesensumme an Schulden erwachsen. 
Irgendwann stellte sich heraus, dass dies der erste Schub meiner schweren, chronischen Körperbehinderung (MS) war. Noch dazu stellte sich später heraus, dass die Krankheit sich von einer schubhaften Form in eine sekundär, chronisch, progrediente verwandelt hatte.

Nach ca. 2 Wochen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, was mir beinahe leid tat, da es dort sehr munter zuging. Ich lernte einige Leute kennen, wovon mich einer eine Zeit lang bei sich wohnen ließ, da ich meine Bleibe verloren hatte. Dort musste ich jedoch nach ein paar Wochen auch ausziehen, da dessen Freundin zu ihm zog. Danach gondelte ich von einer Unterkunft in die nächste, was auf die Dauer etwas mühselig war und ich entschloss mich, wieder nach Hause zu fahren. Dazwischen war ich kurz 1x in Wien in meiner Stammdisco, wo ich meinen zukünftigen Mann (Was ich damals noch nicht wusste) traf. Nur waren wir gemeinsam noch in einer anderen Disco, wo der Gedanke, dass wir sowieso zusammen bleiben wollen, da wir uns immer wieder trafen.Wir beschlossen zu heiraten und ich holte in Linz heimlich still und leise meine Sachen aus meiner Unterkunft.

  • Da ich die Schule abgebrochen und auch später nicht beendete oder Kurse besucht hätte, hatte ich mit der Arbeitsfindung ständige Probleme und musste deshalb zwischendurch sogar putzen gehen, war bei einem Greissler als Verkäuferin, die letzten 2 Jahre war ich für 25-Stunden/Woche im Büro tätig.
    Zwischendurch ließ mich die Krankheit auch nicht aus ihren Fängen, sondern verschlechterte sich zunehmend. Ich versuchte zwar alles Mögliche, um der immer größer werdenden Schwäche Herr zu werden, aber alles was ich probierte war hoffnungslos.Traurig

Um das Ganze etwas abzukürzen:
Ein mehr oder weniger großer Schritt, nachdem ich die orale Dosis meines Baclofens bereits auf die dreifache Menge des Erlaubten erhöht hatte, kam mein damaliger Arzt im SMZ Ost darauf, mir eine Baclofen-Pumpe zu implantieren, die pro Sekunde eine gewisse Dosis abgeben sollte!
Bei meinem Glück geschah auch hier ein Fehler und ich musste die Pumpe nach einem 4-Wöchigen Aufenthalt in einer Reha nochmals austauschen lassen, was bedeutete, die ganze OP noch einmal! Auch danach war noch immer nicht Ruhe, sondern es folgte noch einiges an Spitalsaufenthalten, die sich zuerst mal ca. 2 Jahre hinzogen, d.h. ich war pro Jahr jeweils insgesamt ca. 6 Monate im Krankenhaus.

  • Durch eine Untersuchung im AKH wurde mein Zustand so schlecht, dass mich dieses an die neurologische Abteilung des OWS überwies, da ich im AKH nicht bleiben konnte (Akutspital). Bei einem meiner zahlreichen Aufenthalte im OWS lernte ich meine angeblich beste Freundin kennen, die damals dort ihr Diplom machte. Ich unterbreitete ihr das Angebot, sie könne bei mir nebenbei etwas von der Pflege übernehmen, was der größte Fehler meines Lebens war. Sie brachte es fertig, meine Mutter, mich und meinen Lebensgefährten total psychisch zu beeinflussen, was schließlich und endlich dazu führte, dass ich hier im Pflegeheim unter lauter uralten und dementen Menschen landete.

Noch kein Video eingefügt

Mit freundlichen Grüßen

Verena Weidner