Wegweiser

Hier ein kurzer Führer durch meine Homepage:

> Über mich:    Als erstes die Kurzfassung    +   Erklärung

> Mein Leben im Pflegeheim

> Genaueres:    Eine längere Erklärung zu meinem Leben

>  Spenden:      Informationen dazu

>  WG:             So stelle ich mir eine WG vor

>  Verein:         Alles über die Gründung eines ehrenamtlichen Vereins

> E-Mail Adresse:  verena.weidner@tmo.at  

> Heim Adresse:   Haus der Barmherzigkeit

                         Abteilung St. Lazarus (Zimmer 2)

                         Seeböckg.   30 A    1160 Wien

 

> Gedankensplitter: Sozialsystem und Sprachsoftware 

 

    Telefonnummer auf Anfrage! Lächeln

Über mich

Geboren am 16.03.1959 in der Semmelweißklinik, in 1180 Wien.

1965 - 1969 Volksschule Dorfgastein (Salzburg)

1969 - 1972 BRG St. Johann/Pg (Salzburg)

1972 - 1974 WKRG St. Pölten (NÖ)

1974 - 1978 HAK St. Johann/Pg

Anschließend nach Wien, wo ich verschiedene Berufe bei verschiedensten DG ausgeübt habe.

Zu meiner Krankheit: Mit ca. 20 Jahren hatte ich den ersten Schub der schweren Körperbehinderung, genannt MS, was sich jedoch erst nach vielen Jahren herausstellen sollte.

Mit ca. 35 Jahren ging ich in Pension und blieb dann einfach zuhause, wo ich die letzten 3 Jahre vor dem Heim von 2 polnischen Schwestern gepflegt wurde, die auch gleich die Wohnung und alles andere miterledigten.

Zuvor wurde ich im SMZ Ost (22.Bez.) operiert, wo eine Schmerzpumpe eingesetzt wurde. Die Komik an der Sache: Als ich erwachte, teilte mir der Arzt mit, dass ich ab jetzt ein Pflegefall bin.

Sollte jemand Interesse für mich selbst, meine Projekte und Wünsche haben, findet ihr noch etwas unter Genaueres! Cool

Meine zweite Hündin: "Jeannie"

Mein Leben im Pflegeheim

Es blieb mir gar nichts anderes über, als ja zum Heim zu sagen, da mich meine "angeblich" so gute Freundin bis zu diesem Zeitpunkt psychisch so weit hatte, dass ich nicht mehr Herr meiner eigenen Sinne war. Noch dazu hatte sie meinen Lebensgefährten auch soweit, dass er eher gegen, als für mich seine Entscheidungen traf. Der ausschlaggebende Punkt war seine letzte Aussage: „Wenn Gabi geht, dann komme ich auch nicht mehr und du kannst dir deinen ...... selbst machen.“Cool

Nach der tollen Pflege zuhause und wie sich später erst herausstellte, Verwöhnung pur, wurde ich am 02.03.2007 ins Haus der Barmherzigkeit befördert. Mir gefiel es von Anfang an nicht besonders, nach der Änderung der Dienstzeiten des Personals jedoch ist es unerträglicher, denn je, geworden. So verbringe ich hier meine Zeit und trauere dem Früher nach.

Nachdem ich hier Zeit in Massen habe, bevormundet werde und alles für mich erledigt wird, habe ich viel Zeit zum Nachdenken und kam auf die gloreiche Idee etwas für meine Mitmenschen zu tun, nämlich mein Wunschtraum: Die Gründung eines ehreamtlichen Vereins (eingetragen), womit ich Menschen die alleine nicht zurecht kommen, körperbehindert sind oder sonstige Probleme haben (z.B. Pensionsschock), zu helfen.

Mittlerweile bin ich seit ca. 10 Jahren (Stand Mai 2017) hier und vegetiere mehr vor mich hin, als anständig zu leben! Am Anfang war die Umstellung für mich ein Horror, da ich zuvor durch 3 Jahre hindurch von zwei polnischen Schwestern, die auch meine Wohnung in Schwung hielten, super gepflegt wurde. Nach langer Zeit konnte ich mich wenigstens halbwegs etwas einfügen, was jedoch meine Abneigung gegen das Heim nicht unbedingt verringerte.

Meines Erachtens ist dies hier kein Leben, sondern eine einzige Entmündigung und Bevormundung. Meine ganze Selbstständigkeit und mein Eigenleben sind praktisch nicht mehr vorhanden und von der Einhaltung der UN-Menschenrechtskonvention ist auch nichts zu bemerken.

Das Leben hier ist für mich eine einzige Diskriminierung, obwohl man dem Pflegepersonal nicht die Schuld in die Schuhe schieben kann. Das Problem ist, dass Menschen, die keine Ahnung von der Krankheit haben, darüber bestimmen, was passieren soll.

Ein kleines Beispiel:
Stellt euch vor, ihr müsst in der Früh nicht aufs WC, so seid ihr gezwungen, wenn ihr zu einer anderen Zeit einen Drang verspürt, diesem im Bett nachzugeben, was ich nicht unter Menschenwürde einordnen kann.
Es ist unverständlich, nur weil zu wenig Personal vorhanden ist, was von der Pflegedienstleitung zwar verneint wird, was jedoch bei genauerem Beobachten so einfach nicht stimmen kann. Denn hätten wir genügend Personal, so müssten solche Dinge nicht sein.

Es gibt noch vieles Anderes zu bemängeln, wobei es mir jedoch sehr schwer fällt, den Schuldigen an diesen Missständen zu nennen, denn das Personal trifft die wenigste Schuld, da diese nur die Befehle von Oben befolgen müssen (klingt wie beim Militär).

Ich habe schon über einige Personen und auch Vereine versucht, zu erreichen wieder in eine eigene Wohnung ziehen zu können, was jedoch im Keim erstickt wurde. Als Erstes versuchte ich jemanden zu finden, der mich finanziell unterstützen könnte und mir beim Suchen der Wohnung behilflich wäre.

Es scheint jedoch in Wien nur einen einzigen Verein zu geben - FSW (Fonds Soziales Wien) – der für die Finanzierung und Beihilfe im sozialen Bereich zuständig ist, jedoch nichts davon wissen will. Zuerst stellten sie mich als bescheuert hin, in dem sie mir in einem Brief mitteilten, dass ich mir der Tragweite des Ganzen nicht bewusst sei! Nachdem wir diese Behauptung mit 2 Gegengutachten entkräfteten, wurde von ihnen festgestellt, dass das Leben in einer Wohnung nicht ermöglicht werden könne, da ich auch eine 24-Stunden-Hilfe bräuchte, die jedoch ebenfalls nicht finanziert werden könne. Für diese würde nämlich auch unter anderem das Bundessozialamt das Seine tun müssen und die Vereine, die die 24-Stunden-Hilfe zur Verfügung stellen. Auch diese sind nicht leistbar.

Der Verein ChronischKrank, welcher von Oberösterreich aus agiert, soll angeblich behilflich sein, seinen Mitgliedern Intervention und Unterstützung zu leisten, hat für mich auch nicht allzuviel getan, nämlich im Grunde gar nichts, leider auch nur leere Versprechungen.

So wie viele Andere meiner angeblichen Freunde lernte ich auch Herrn Koller vom BZÖ übers Internet kennen. Auch mit ihm hatte ich einige Treffen und alles was war: wieder nur leeres Gerede! Resümee des Ganzen: Herausgekommen ist bei all meinen Bemühungen leider nichts. In unserem letzten Gespräch meinte er, dass er am Ende seiner Weisheit ist.

Eigenartig an dem Ganzen ist, dass alle, die mir etwas versprochen hatten, dasselbe erreicht haben, nämlich nichts.

Der vorläufige Stand der Dinge hier im Pflegeheim ist jener, dass das Personal immer mehr Aufgaben aufgehalst bekommt und dadurch nervlich auch ziemlich angeknackst ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Heimleitung zwischen die Patienten und das Personal einen Keil treiben will.

Momentan sieht es so aus , dass ich für die Zeit hier im Heim noch einige Helfer finden muss, die mir diverse Dinge im Alltag abnehmen (u.a. Computerbedienung, Korrespondenz ablegen, aussortieren und speichern).

Genaueres

Über mich

Verena Weidner

 

Ich bin in Wien am 16.3.1959 geboren und meine Mutter
drückte mich
 meiner Großmutter mit den Worten:
“Hier hast du dein Enkelkind”
in die Arme.

 

Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund verbrachte ich die ersten 4 bis 5 Jahre unter der Aufsicht meiner Großmutter, da meine Mutter arbeiten ging und nur abends Zeit hatte. Zur genaueren Erklärung: Als ich schon etwas älter war, hielt mir meine Großmutter einmal vor, dass ich daran Schuld war, dass sie ihre Arbeit aufgeben musste. Dies war für mich wie eine Ohrfeige mitten ins Gesicht!

Meine Mutter erfuhr, als sie mit mir schwanger war, dass mein biologischer Vater im Rotlicht-Milieu verkehrte und ließ sich darauf hin postwendend scheiden. Als ich ca. 5 Jahre alt war, hatte meine Mutter endlich einen anständigen Freund gefunden, der mich an Kindesstatt (adoptiert) angenommen hat und wir zogen aufs Land nach Dorfgastein (Skisportort in Salzburg).

Eigentlich wollten meine Eltern dadadurch erreichen, dass meine Großmutter keinen Einfluss mehr auf mich ausüben kann. Für meine Mutter suchte meine Großmutter per Inserat einen Freund, um mich bei ihr in Wien behalten zu können und meine Eltern sollten alleine woanders hinziehen. Leider stellte sich heraus, dass unser Umzug nach Gastein nicht weit genug von ihr entfernt war. Sie fuhr uns nach und versuchte meinen Adoptivvater wo und wie es nur ging schlecht zu machen. Zur damaligen Zeit war das noch leicht möglich und mein Vater hatte zu kämpfen, um seinen guten Leumund wieder herzustellen.

Ich ging dann in Dorfgastein zur Volksschule in St. Johann/Pg,, 3 Jahre ins BRG, wobei ich die 3. Klasse wiederholen musste und dies im Klosterinternat in St.Pölten tat und auch die 4. dort abschloss (WKRG). Nachdem ich die Aufnahmeprüfung in die HAK geschafft hatte, stieg ich danach um! Ich war leider eine fürchterlich faule Schülerin, deren IQ zwar vorhanden war, jedoch nicht der Wille zum Lernen. Deshalb stieg ich in der 4. Klasse aus und verabschiedete mich mit 500 Schilling nach Wien, wo ich zu einem Bekannten zog, den ich beim Skifahren kennen gelernt hatte. Der Bekannte und seine Fau ließen mich lange Zeit bei ihnen wohnen, besorgten mir schließlich eine Wohnung im 18. Bezirk und eine Stelle bei der PVA, die ich jedoch auch nach ca. 2 Jahren verließ.

Erst dann begann die eigentliche Odyssee:

  • Nachdem ich mich zuerst zwar um Arbeit bemühte, aber nicht so schnell welche bekam, fing ich bei der PVA (siehe oben) an. Nach Kündigung dieser Stelle hatte ich durch meinen Schulabbruch Probleme neue Arbeit zu finden. Ich gondelte von einer Arbeit zur anderen, unter anderem war ich Verkäuferin, Bürokraft, Putzfrau und zuletzt in der Werbung tätig, was sich nicht gerade als mein Glück entpuppte. Bei meinem Pech landete ich zuerst bei Donauland und danach bei der dt. Buchgemeinschaft, was mich eine Zeit lang nach Linz verschlagen hat, wo mir gleich am ersten Tag meine Handtasche incl. aller Papiere (Dokumente), Schlüssel und etlichen anderen wichtigen Dingen gestohlen wurde (geschätzter Wert ca. S 10.000).
    Es war für mich, wie alles was ich anfasste, ein Griff ins Fettnäpfchen und auch hier passierten mir alle möglichen und unmöglichen Dinge, die nur mir passieren können!
  • Wieder zurück in Wien musste ich feststellen, dass ich mein Konto um mehr als S 40.000 überzogen hatte und meine Wohnung, die ich hintereinander an je ein Mädchen vermietet hatte, aussah als hätte eine Bombe eingeschlagen. Das 2. Mädchen wollte mir nicht einmal meinen Schlüssel zurückgeben und ihre Sachen ausräumen, da deren Freund zwischenzeitlich, trotz seines jungendlichen Alters einen Gehirnschlag erlitten hatte. Das tat mir zwar sehr leid, war aber kein Grund dafür, mich nicht in meine eigene Wohnung zu lassen. Leider hatte mir das 2. Mädchen einen richtigen Saustall hinterlassen und ich musste aus diesem Grunde wieder meine Großmutter ersuchen, bei ihr wohnen zu dürfen! Gott sei Dank ließ sich das ganze Dilemma dann doch gütlich regeln und ich hatte meine Bleibe zurück.
  • Danach heiratete ich meinen Mann (anscheinend hatte ich bereits mit 23 Jahren Torschlusspanik), was von Anfang an zum Scheitern verurteilt war – es konnte alleine schon wegen des Alters (er 21, ich 23) nicht klappen. Nach knapp 2 Jahren ließ er sich scheiden, da er, wie er später seinem Freund erklärte eine Frau gefunden hatte, die besser kocht als ich! Das alles hätte ich mir sparen können, denn mit diesem Alter schon Torschlusspanik zu haben, war aus heutiger Sicht ein Irrsinn. Ich muss jedoch froh sein, dass dies alles so glimpflich abgelaufen ist, da mir endlich klar wurde, dass mich dieser Junge immer wieder betrügen würde.
    So wie alle Frauen, war auch ich damals der Meinung, aus ihm einen ehrlichen und tollen Partner machen zu können! Obwohl ich es hätte besser wissen müssen, da auch ich damals ein Seitensprung von ihm war. Das Lustige ist ja, dass ich meinen Freundinnen in einem solchen Fall immer geraten habe, den Typen hochkant hinaus zu schmeißen, ich mir jedoch einbildete, es besser zu machen. Außerdem hatte er ein Auto geleast, wo ich mitunterschreiben musste, trotzdem ich kein eigenes Einkommen hatte (war nur als Gattin gemeldet). Gott sei Dank hatte ich auch hier viel Glück, da er den Vertrag auszahlte und nicht mich damit hängen ließ.
  •  Kurze Zeit später lernte ich meinen Lebensgefährten kennen, der bei mir einzog, sich jedoch auch als äußerst schwierig herausstellte. Trotz vieler Probleme lebten wir ca. 20 Jahre zusammen und er suchte sich danach eine eigene Wohnung. Unser Problem war meine Krankheit, die in der Zwischenzeit immer schlechter und schlechter wurde:

Angefangen hat diese in Linz, wo ich aufgrund eines Schleiers auf dem rechten Auge zum Augenarzt musste und dieser mich sofort in die neurologische Abteilung des dortigen Krankenhauses überwies. Dies war ein guter Diagnostiker, der sofort erkannte, dass dies eine Sehnerventzündung (retrobulbäre Neuritis) ist.  Gott sei Dank, hatte ich eine freiwillige Krankenversicherung abgeschlossen, sonst wäre mir damals eine Riesensumme an Schulden erwachsen. 
Irgendwann stellte sich heraus, dass dies der erste Schub meiner schweren, chronischen Körperbehinderung (MS) war. Noch dazu stellte sich später heraus, dass die Krankheit sich von einer schubhaften Form in eine sekundär, chronisch, progrediente verwandelt hatte.

Nach ca. 2 Wochen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, was mir beinahe leid tat, da es dort sehr munter zuging. Ich lernte einige Leute kennen, wovon mich einer eine Zeit lang bei sich wohnen ließ, da ich meine Bleibe verloren hatte. Dort musste ich jedoch nach ein paar Wochen auch ausziehen, da dessen Freundin zu ihm zog. Danach gondelte ich von einer Unterkunft in die nächste, was auf die Dauer etwas mühselig war und ich entschloss mich, wieder nach Hause zu fahren, wo ich, wie oben bereits erwähnt, kurze Zeit später heiratete!

  • Da ich die Schule abgebrochen und auch später nicht beendete oder Kurse besucht hätte, hatte ich mit der Arbeitsfindung ständige Probleme und musste deshalb zwischendurch sogar putzen gehen, war bei einem Greissler als Verkäuferin, die letzten 2 Jahre war ich für 25-Stunden/Woche im Büro tätig.
    Zwischendurch ließ mich die Krankheit auch nicht aus ihren Fängen, sondern verschlechterte sich zunehmend. Ich versuchte zwar alles Mögliche, um der immer größer werdenden Schwäche Herr zu werden, aber alles was ich probierte war hoffnungslos.Traurig

Um das Ganze etwas abzukürzen:
Ein mehr oder weniger großer Schritt, nachdem ich die orale Dosis meines Baclofens bereits auf die dreifache Menge des Erlaubten erhöht hatte, kam mein damaliger Arzt im SMZ Ost darauf, mir eine Baclofen-Pumpe zu implantieren, die pro Sekunde eine gewisse Dosis abgeben sollte!
Bei meinem Glück geschah auch hier ein Fehler und ich musste die Pumpe nach einem 4-Wöchigen Aufenthalt in einer Reha nochmals austauschen lassen, was bedeutete, die ganze OP noch einmal! Auch danach war noch immer nicht Ruhe, sondern es folgte noch einiges an Spitalsaufenthalten, die sich zuerst mal ca. 2 Jahre hinzogen, d.h. ich war pro Jahr jeweils insgesamt ca. 6 Monate im Krankenhaus.

  • Durch eine Untersuchung im AKH wurde mein Zustand so schlecht, dass mich dieses an die neurologische Abteilung des OWS überwies, da ich im AKH nicht bleiben konnte (Akutspital). Bei einem meiner zahlreichen Aufenthalte im OWS lernte ich meine angeblich beste Freundin kennen, die damals dort ihr Diplom machte. Ich unterbreitete ihr das Angebot, sie könne bei mir nebenbei etwas von der Pflege übernehmen, was der größte Fehler meines Lebens war. Sie brachte es fertig, meine Mutter, mich und meinen Lebensgefährten total psychisch zu beeinflussen, was schließlich und endlich dazu führte, dass ich hier im Pflegeheim unter lauter uralten und dementen Menschen landete.

Hilfe ist in jeder Form und jedem Umfang erwünscht!

Alles, was mich auch nur einen Schritt näher zur Wohngemeinschaft bringt, ist für mich und meine zukünftigen Mitbewohner ein unschätzbarer Beitrag. 

Spende Zeit

Das kostbarste Gut für mich ist, wenn andere Menschen ein wenig Zeit für mich haben. Jedes Wort, jeder Handgriff und jede gemeinsame Unternehmung erhellt mein Dasein im Pflegeheim ungemein und verhilft mir zur Wohngemeinschaft.

Spende Geld

Das notwendigste Gut für mich ist der schnöde Mammon ohne den in dieser Welt bedauerlicherweise gar nichts funktioniert, Dementsprechend ist wirklich jeder Betrag ein unschätzbarer Sprung in Richtung Wohngemeinschaft.

Spende Tipps

Das hoffnungsvollste Gut für mich sind Tipps jeglicher Art zu Pflegeverbesserungen und Wohngemeinschaft. Es gibt viele Wege, sei es rechtlich, menschlich oder über Beziehungen - da kann jeder Tipp der entscheidende Hinweis sein.

Mein Spendenkonto

lautend auf Herbert Götz
(Vertrauensperson)

IBAN: AT951420020015172909
BIC: EASYATW1

Herzlichen Dank für
jede Minute, jeden Euro und jeden Tipp!Lautes Lachen

 

Meine Sicht einer WG

Für Interessierte an einer selbstverwaltenden und selbstbestimmten Wohngemeinschaft (WG) möchte ich hier meine Vorstellungen einbringen, die alle Mitbewohner (behindert oder nicht) für ein harmonisches Zusammenleben anstreben sollten.

Es sind einige Überlegungen notwendig, weil wir uns ein selbständiges Leben ohne Gefahr der Bevormundung und Entmündigung sichern möchten:

 

  • Intensive Verhandlungen mit diversen Ämtern, Behörden und Vereinen wegen der anfänglichen und laufenden Kosten (Miete, Adaptierungen usw). Freiwillig wurden bisher keine Leistungen zugesagt, daher benötigen wir ehrenamtlichen Rechtsbeistand. Bitte schaut euch um und meldet mir solch nette Anwälte.
  • Wir übernehmen mit diesem Projekt auch Pflichten, weshalb für die WG leider nur Körperbehindertein Frage kommen, die kognitiv nicht eingeschränkt sind. Für Menschen mit eingeschränkten geistigen Fähigkeiten können wir keine Verantwortung übernehmen. Das gilt auch für Personen mit Sachwalter, da wir dadurch automatisch in unserer Selbstverwaltung eingeschränkt würden.
  • Die Bewohnerzahl sollte 6 Personen nicht übersteigen, da das Ganze übersichtlich bleiben sollte. Nachdem ich von Reinlichkeit, Ordnung und Übersichtlichkeit sehr viel halte, sollten auch alle Mitbewohner damit einverstanden sein.
  • Männer, Frauen, auch gleichgeschlechtliche Paare oder Ausländer mit gutem Deutsch passen in unsere WG. Ebenso gesunde Menschen ohne Behinderung sind herzlich eingeladen an unserer WG teilzunehmen.
  • Bei Haustieren bitte keine Katzen (bestehende Katzenhaarallergie), Hunde nur solche, die auch folgen, Vögel und sonstige Kleintiere sind, glaube ich, kein Problem. Die Entscheidung obliegt natürlich der gesamten Gemeinschaft.


Wir müssen uns selbst eine geeignete Wohnung suchen, die ich mir folgendermaßen vorstelle:

  • 1 Zimmer pro Person (eventuell auch 2-Bett-Zimmer)
  • 2 Badezimmer
  • 2-3 WC
  • 1 Küche
  • 1 Aufenthaltsraum (Wohnzimmer)
  • 1 großes Vorzimmer
  • Abstell- und Kellerräume
  • 1-2 Zimmer für das Pflegepersonal - je nachdem wie viele Personen es sind

Die Einrichtung sollte sich jeder für sein Zimmer selbst aussuchen. Für die restliche Wohnung müssen wir gemeinsam beraten. Es sollte so sein, dass wir einen halbwegs gemeinsamen Nenner finden und auch schauen, dass wir alles bei einem Kaufhaus gemeinsam bekommen, da wir dann mit höheren Nachlässen rechnen dürften.


Dies ist ein Rohkonzept zu meinem Projekt, alles Weitere müssten wir bei Zustandekommen desselben erst besprechen!HerzGefällt

So stelle ich mir den Verein vor

Natürlich soll der Verein aus Körperbehinderten mit Köpfchen bestehen. Es soll ein e.V. sein, den wir natürlich selbst verwalten.

Nachdem ich eine WG gründen möchte, kann der Verein aus den Personen unserer WG bestehen, was sogar eine ganz praktische Lösung darstellen würde. Denn man müsste dann die Mitglieder nicht immer erst herbeordern müssen, wenn etwas zu besprechen ist.

Als Mitglieder stelle ich mir vor: Körperbehinderten mit klarem Kopf, da ich nicht möchte, dass sich ein Sachwalter einmischt.

Menschen mit Pensions Schock und solche, denen zu zuhause fad ist und die nicht wissen wohin sie gehen sollen um sich in den eigenen vier Wanden nicht einsam zu fühlen.

Auch gesunde Menschen, die sich vorstellen können, mit Körperbehinderten zu verkehren und diese auch für voll nehmen. Denn leider gibt es genügend Leute, die etwas gegen uns haben. Es ist auch völlig egal, welche Körperbehinderung, welche Staatszugehörigkeit und Körperfarbe jemand hat, nur sollte er halbwegs Deutsch können.

Ich würde gerne Auskünfte über diverse Dinge erteilen, die Soziales betreffen. Manche Menschen sind auch etwas unbeholfen darin herauszufinden, wohin sie sich um Auskünfte wenden können.

Erstens bin ich selbst sehr tierliebend und meine Mutter hatte bis vor einem Jahr im Südburgenland einen Tierschutzverein, den sie leider aus Altersgründen (77) aufgeben musste, da sie auch keine Helfer finden konnte, die sie bei der schweren Arbeit mit den Tieren unterstützt hätten.

Sollte zufällig jemand Interesse daran haben mit ihr in Verbindung zu treten um Auskünfte über Hunde zu erhalten oder Sonstiges, kann man sich gerne an mich wenden und mir eine E-Mail schicken (verena.weidner@tmo.at)Wow

Gedankensplitter

Ich weiß nicht, ob ihr meine Homepage schon gelesen habt, denn ich denke, dass diese über Einiges Aufschluss gibt.

Sozialsystem:

Über den Wahrheitsgehalt unseres Sozialsystems lässt sich leider streiten, denn mein Problem ist, dass unser Sozialsystem zwar als Bestes der Welt gilt, wenn man aber davon abhängig ist, hat man leider sehr viele Probleme! Ich würde meine Meinung auch wie eine Löwin verteidigen, denn ich stecke seit 38 Jahren bis über beide Ohren mitten drin und was ich hier erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Nähere lest ihr etwas später!

Sprachsoftware:

Mit meiner Sprachsoftware, die ich in diesem Computer verwende, ist alles ein Problem, da ich mit dieser sehr vieles nicht machen kann. Manchmal lässt sie mich nicht buchstabieren oder Wörter in Formulare einsetzen. Das Meiste geht eigentlich schneller mit Maus und Tastatur. Darum suche ich auch andauernd Leute, die mir helfen können und wollen. Manchmal denke ich, dass die Personen, die herkommen nicht so gerne in ein Pflegeheim kommen, da sie denken Körperbehinderte (auch wenn sie kognitiv in Ordnung sind) seien im Kopf nicht so ganz in Ordnung. Man wird leider sehr oft mit den geistig Behinderten in einen Topf geworfen und das tut weh!

Noch kein Video eingefügt

Mit freundlichen Grüßen

Verena Weidner